Liedtext
(Text: Ulja Held, Musik: Ulja und Niko Held)
1. Mein Nacken schmerzt, der Schädel pocht, jede Faser meines Körpers ist angespannt.
Die Schicht war hart, zu wenig Mann
das ha ́m wir in dem Maße früher nicht gekannt.
An der Ecke steht die Frau
im Viertel geht sie täglich auf Pfandflaschenjagd in meinem Traum jobt sie bei uns
leichter getan, wenn ́s einmal laut gesagt.
Es ist Zeit, es ist Zeit
solidarisch kämpfen, leben, lieben, lachen
aus unsern Träumen endlich Wirklichkeit zu machen
2. Die Kinder toben durch den Hof leuchtende Augen, ihr Lachen steckt mich an. Gießen den Flieder vor der Tür
gemeinsam wachsen sie zu voller Kraft heran.
Mein Gedanke geht nach Gaza
Widerstand trotzt Tod – es reißt mich schier entzwei. Niemals stirbt der Traum von Frieden
Alle uns ́re Kinder wären endlich frei.
Es ist Zeit, es ist Zeit
solidarisch kämpfen, leben, lieben, lachen
aus unsern Träumen endlich Wirklichkeit zu machen
Bridge:
Das Sehnen wird zur Sucht
weil sich das Leben aus den Krisen Lösung sucht Denkst du vielleicht, Imperialist,
dass die Menschheit deine Taten je vergisst?
Die Dekadenz und Niedertracht
hat uns lang genug das Leben schwer gemacht!
Es ist Zeit, es ist Zeit
solidarisch kämpfen, leben, lieben, lachen
aus unsern Träumen endlich Wirklichkeit zu machen
3. Ich zweifle: ist es nicht zu viel
wovon ich träume, was die Menschheit schaffen will? Hebst du den Blick über den Rand:
Hast du des Gegners Taktik „Skepsis“ bald erkannt.
Haben wir nicht Erfahrungen genug?
Aus Erfolgen und Schaden wird man klug. Den Plan zum Sozialismus gibt es schon Klarheit und Mut wird zur Revolution.
