Text Ulja Held, Musik Niko Held
STROPHE 1
Ich bin spät dran, geh vor die Tür.
Seh die Mutter aus dem Haus neben mir.
Ihre Kleinste an der Hand, süß, der Sonnenhut.
Kurzer Smalltalk: Alles prima? – Alles gut.
Später erfahre ich, dass dein Mann gestorben ist.
Und ich schäme mich. Warum wusste ich das nicht?
REFRAIN 1:
Ich sehe dich, und doch sehe ich dich nicht.
Selten hat man doch zu viel gesagt, viel zu oft nicht gefragt.
Ich nehme ab jetzt kein Blatt mehr vor den Mund,
Dann passt ab jetzt kein Blatt mehr zwischen uns.
STROPHE 1
Wir gehen Tanzen, es ist Partyzeit.
Wir sehen uns wieder nach ner halben Ewigkeit.
Du stehst ne Meile von der Tanzfläche entfernt.
Ich denke mir, du magst die Mucke nicht so gern.
Später erzählst du mir von Schichtarbeit,
einer viel zu großen Wohnung und von Einsamkeit.
REFRAIN 2:
Ich sehe dich, und doch sehe ich dich nicht.
Selten hat man doch zu viel gesagt, viel zu oft nicht gefragt.
Ich nehme ab jetzt kein Blatt mehr vor den Mund,
Dann passt ab jetzt kein Blatt mehr zwischen uns.
Ich nehme ab jetzt kein Blatt mehr vor den Mund,
Dann passt ab jetzt kein Blatt mehr zwischen uns.
STROPHE 3
Ich denke nach über die Welt.
Und wer mit wem eigentlich was zusammenhält?
Obwohl hier alles nur dank uns so funktioniert.
Passiert´s, dass man auf sich allein gestellt verliert.
Später wird’s mal anders sein: Niemand ist dann mehr allein.
Doch schon heute ist es Zeit, nicht mehr einsam zu sein.
REFRAIN 3:
Ich sehe dich und endlich seh ich dich.
Vielleicht hab ich jetzt zu viel gesagt, dich vorher nicht gefragt.
Doch ich nehm ab jetzt kein Blatt mehr vor den Mund,
Denn ich wünsche mir, es passt kein Blatt mehr zwischen uns.
Ich nehme ab jetzt kein Blatt mehr vor den Mund,
Dann passt ab jetzt kein Blatt mehr zwischen uns.
